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The Zephyr – Oktober 2023

12. Oktober 2023

Liebe Weggefährtinnen und Weggefährten,

Während ich schreibe, fliegen Raketen zwischen Tel Aviv und Gaza. Wohnhäuser donnern zu Boden. Eltern und Kinder können nicht zueinander finden. Der Kummer ist unermesslich.

Wie sind wir an diesen Punkt gelangt? Wie konnte das Heilige Land zu einer Hölle auf Erden werden?

Araber und Juden sind nie wirklich Feinde gewesen. Sie haben jahrhundertelang zusammen gelebt, und sie können es wieder tun.

Stellen Sie sich ein Heiliges Land vor, in dem es keine Stacheldrahtzäune, Besetzungen, Checkpoints oder Blockaden gibt … ein Land, in dem Menschen aller Glaubensrichtungen und Rassen gleichberechtigte Mitbürger sind … ein Land, in dem Eigentum über Generationen hinweg weitergegeben oder fair gekauft und verkauft, aber niemals mit Gewalt genommen (oder, falls doch, zurückgegeben) wird … ein Land, in dem der Tempelberg mit der Al-Aqsa-Moschee und der Klagemauer freundschaftlich zwischen den abrahamitischen Geschwistern als Haus des Gebets für alle Menschen geteilt wird.

Ich erinnere mich, wie ich meinen Vater begleitete, als er 1984 an interreligiösen Friedensgesprächen in der Wüste Sinai teilnahm, die in einer Besteigung des heiligen Berges in der Morgendämmerung gipfelten. Nachstehend finden Sie den Bericht meines Vaters über dieses Treffen sowie die Botschaft, die er nach dem 11. September geschickt hat.

Unten finden Sie auch eine Liste von Hilfsorganisationen, die sich um die Verwundeten in Palästina und Israel sowie um die Überlebenden des jüngsten verheerenden Erdbebens in Afghanistan kümmern. Um ihre dringende humanitäre Arbeit zu finanzieren, sind diese Organisationen auf die Großzügigkeit von Menschen guten Willens angewiesen, und Spenden in jeder Höhe helfen.

Beten wir weiterhin für all diejenigen, die in Gefahr sind, und sprechen wir jeden Tag 101, 301 oder 501 mal Amaan. Unsere Aufgabe ist es, uns an die Harmonie der Propheten in den Himmeln zu erinnern, für Harmonie aller Menschen auf der Erde zu arbeiten und jede Gelegenheit zu nutzen, um Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zu verwirklichen. Jedes Leben ist unermesslich heilig.

Immer der Ihrige,
Pir Zia

Original in Englisch

12 October 2023

Dear Companions on the Path,

As I write, rockets are flying between Tel Aviv and Gaza. Apartment buildings are thundering to the ground. Parents and children cannot find each other. The grief is immeasurable.

How did we get to this point? How did the Holy Land become a Hell on Earth?

Arabs and Jews have never truly been enemies. They have lived together for centuries, and they can again.

Imagine a Holy Land in which there are no barbed wire fences, occupations, checkpoints, or blockades … a land in which people of all faiths and races are fellow citizens with equal rights … a land in which property is passed down the generations or fairly bought and sold, but never taken by force (or, if so, returned) … a land where the Temple Mount, with its Al-Aqsa Mosque and Western Wall, is amicably shared between Abrahamic siblings as a house of prayer for all people.

I remember accompanying my father when he took part in interfaith peace talks in the Sinai Desert in 1984, culminating in a predawn ascent of the holy mountain. You will find my father’s report of the meeting below, as well as the message he sent after 9/11.

Below also please find a list of aid organizations caring for the wounded in Palestine and Israel, as well as survivors of the recent devastating earthquake in Afghanistan. To fund their urgent humanitarian work, these organizations depend on the generosity of people of goodwill, and donations of every amount help.

Let us continue to pray for all those in harm’s way, intoning Amaan 101, 301, or 501 times each day. Our task is to remember the harmony of the prophets in the heavens, to work for the harmony of all people on Earth, and to seek every opportunity to realize peace and justice in the world. Every life is incalculably sacred.

Yours ever,
Pir Zia

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